Sanierung der Werft
Die Museumswerft funktioniert nach dem Motto Erhalt durch Nutzung. So steht die Werft den Eignern alter Schiffe als Selbsthilfewerft zur Verfügung. Wer aber die Werft nutzt, muss sie auch nutzbar halten.

Sanierungsprojekte gab es daher von Anfang an. Ein Kernstück der Werft ist die Slipanlage. Die wurde mit viel ehrenamtlichem Einsatz 2003 wieder flott gemacht. Außerdem modernisierte der Verein die Elektroeinspeisung, legte einen Wasser-/Abwasseranschluss und richtete einen kleinen Sanitärbereich ein.

Große Fortschritte wurden mit Unterstützung des städtischen Sanierungsträgers BauBeCon und einem Zuschuss der Sparkassenstiftung möglich: 2005 und 2006 wurden Sicherungsmaßnahmen an den Hallendächern und im Segelmachergebäude durchgeführt. Die Fassaden restaurierte der Verein aus eigenen Mitteln.

Ebenfalls mit Unterstützung der BauBeCon erstellte der Verein zusammen mit dem Architekturbüro Marsiske eine umfassende Moderniserungsuntersuchung. Dieses Konzept enthält auch Ideen für den so genannten Heineschuppen, der seit Frühjahr 2010 im Besitz des Vereines ist. Das Gebäude soll zum öffentlichen Teil der Werft werden. Im Moment werden die bestehenden Ideen konkretisiert und aktualisiert. Wir freuen uns über Vorschläge, Inspirationen und Kooperationen.

Hier sieht man die Werft-Sanierungstrupps in Aktion, beim Verschönern der Sanitärräume und beim Arbeiten am neuen Stümkasten. Im Mai 2011 wurde die Sanierung der Slipanlage abgeschlossen, mehr Infos dazu gibt es hier.

Mehr Information zu den einzelnen Sanierungsprojekten und -fortschritten gibt es hier demnächst. Nur noch ein Hinweis: Wir freuen uns sehr über jede Unterstützung bei der Sanierung. Ob Sach- oder Geldspenden, helfende Hände oder gute Ideen, alles ist willkommen!

Slipanlage restaurierungsbedürftig